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Das hässliche Entlein

Ein Nest mit Eiern. Damit beginnt der ganze Schlamassel vom Anderssein. Frisch geschlüpft schallt es dem kleinen Küken schon entgegen: "Wie sieht der denn aus? Alles ganz verkehrt!" Auf Dauer kann nicht einmal die eigene Mutter dagegen halten.

Kann man bleiben, wo ein keiner haben will?

Das "hässliche Entlein" macht sich auf den Weg in die Welt, auf der Suche nach Zugehörigkeit und Freundschaft. Am liebsten würde es hoch in den Himmel hinauf steigen und zwischen den Wolken herum fliegen. Oder ganz tief ins Wasser hinunter tauchen, bis auf den Grund. Doch da ist niemand, der seine Begeisterung teilt. Immer wieder muss es erfahren, verkehrt und hässlich zu sein. Schließlich glaubt es daran.

Entmutigt legt es sich in den Schnee und wartet auf sein Ende. Doch dann kommt jemand, der die Sache ganz anders sieht.

Fitzgerald Kusz überhöht das Andersen-Märchen durch fränkische Mundart ins Groteske. Ein Roadmovie, das zeigt, wie verheerend Vorurteile sein können. Aktuell, zum Mitfühlen und Nachdenken.

Spiel: Dorothee Carls und Annika Pilstl
Autor: Fitzgerald Kusz (nach Hans Christian Andersen)
Regie: Tristan Vogt
Ausstattung: Martin Gobsch
Dauer: 50 Minuten

Theater mit Puppen ab 5 Jahren.

Kurz-Url: ente.die-exen.de

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