Tayvl mayner

Theater mit Puppen, Schatten und Live-Musik

In der Zimmerecke eines kargen Zimmers erleben wir eine Frau, wir sehen Ausschnitte aus ihrer Vergangenheit, die zwischen Wunschtraum und kühler Wirklichkeit verschwimmen.

Die Fantasie kann Fluchtweg sein aus einem tristen Alltag, sie ist ein paradiesischer Ort im eintönigen Grau einer bitteren Realität und ein Anker in quälender Einsamkeit. Und im Pendeln zwischen Märchen und dämonisch entmystifizierten Sagenlandschaften begeben sich zwei Spielerinnen hinein in eine Welt aus Schatten, Teufeln und jiddischer Musik, um die Geschichte über den Verlust des wunderbaren Paradieses abwechslungs- und spannungsreich zu erzählen. Der Verlust des Paradieses – ein Ankommen in kalter Banalität?

Spiel: Elena Schmidt-Arras, Karin Schmitt
Ausstattung: Christof von Büren, Karin Schmitt
Jiddisch: Martin Quetsche
Künstlerische Mitarbeit: Uta Gebert, Inga Schmidt

Diese Produktion wurde gefördert durch das Land Schleswig-Holstein und die Stadt Kiel.

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