Gevatter Tod, Gebrüder Grimm und Rilke

Variationen für Totenkopf und Cello

„Manchmal denke ich mir, wie der Himmel entstanden ist und der Tod…“.
Aus einem Totenschädel lässt die Puppenspielerin unterschiedliche Figuren des Todes entstehen: eine Braut, einen Paten, ein Kind, einen Hund, einen Vogel, eine alte Bettelfrau...
Der stumme Tod schleicht herum, verknüpft alte Märchen mit Fragmenten aus den „Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ von R.M.Rilke und lenkt das Spiel.
Grimm und Rilke erzählen hier von Angstzuständen, Krankheiten, Identitätsverlust, Zerstörung, Todessehnsucht. Die Puppenspielerin und der Cellist tauchen in die Abgründe dieser Welt ein und steigen aus dem Spiel aus, um das Geschehen zu hinterfragen.
Es entsteht eine bilderreiche und stimmungsvolle Inszenierung, die über die eigenen Abgründe nachdenken lässt und die unsere Vorstellungen vom Tod, sowie den Platz, den wir ihm in unserer Gesellschaft einräumen hinterfragt und neu entfaltet.

Spiel: Karin Schmitt (die exen) und Uwe Schade (Theater Triebwerk)
Ausstattung: Christof von Büren und Karin Schmitt
Künstlerische Beratung: Elisabeth Bohde (Theaterwerkstatt Pilkentafel)

Diese Produktion wurde gefördert durch das Land Schleswig-Holstein und die Kulturhilfe Schleswig-Hostein.

Dauer: 70 Min.

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