Die Dinge und das Verschwinden
Ein Stück über Objekte und Menschen
Die Mutter ist tot, das Haus muss geleert und verkauft werden. Und da sind sie, die Objekte, die einen anstarren. Man hält kurz inne und schon ist es zu spät; schon haben sie angefangen zu erzählen und man wird ihre eindringliche leise Stimme nicht mehr los.
Es sind Alltagsobjekte, Lieblingsobjekte, Dinge, die von Menschen erzählen und von der Zeit, die vergeht, die manchmal Fragen aufwerfen oder ihre Geheimnisse nicht preisgeben wollen und die von der Vielschichtigkeit eines Menschenlebens zeugen.
So zeichnen die erzählenden Objekte das kaleidoskopartige Bild einer Frau – der Mutter der Darstellerin –, die für einen Moment aus der Anonymität und den zermalmenden Rädern der Zeit herausgeholt wird. Zugleich hinterfragen sie auch das Erbe, das Mütter ihren Töchtern weitergeben.
Konzept, Text & Spiel: Karin Schmitt
Musik: Heino Sellhorn
Künstlerische Mitarbeit & Dramaturgie: Elisabeth Bohde
Bühne & Figur: Christof von Büren
Mit den Stimmen von: Carsten Hentrich, Elena Schmidt-Arras, Lotta Bohde
Diese Produktion wurde gefördert von:
- Land Schleswig-Holsten
- Theaterwerkstatt Pilkentafel
- Communauté de communes Mirecourt- Dompaire
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